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"Fettsack!" - "Pummelgesicht!" - "Riesentonne!" - Kinder können sehr kreativ sein, wenn es darum geht, Rufnamen für ihre Mitschüler zu erfinden. Das hat der zehnjährige Martin lange Zeit zu spüren bekommen. Mit einer Größe von 1,40 m und einem Körpergewicht von 70 kg gehört der Schüler zu den Kindern, die man früher liebevoll als "wohlgenährt" bezeichnete. Heute wird allgemein der Begriff Fettleibigkeit (Adipositas) verwendet.
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Wer keine Probleme mit seinem Gewicht hat, gehört heute schon zu einer Minderheit. Die Weltgesundheitsorganisation spricht sogar von einer "Adipositas-Epidemie", also einer regelrechten Seuche.
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Jährlich werden in Deutschland rund 240 Milliarden Euro für Gesundheit ausgegeben. Jeder vierte Euro fließt dabei in die Behandlung ernährungsbedingter Erkrankungen. Übergewicht ist kostspielig.
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Übergewichtige oder fettleibige Frauen können durch Abnehmen ihre Beschwerden bei Blasenschwäche deutlich verringern. Zu diesem Ergebnis kommen kalifornische Wissenschaftler.
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Die Adipositas geht schon im Kindes- und Jugendalter mit vielen Folgeerkrankungen einher. Neben medizinischen Krankheiten kommen auch seelische Störungen vor. Die Folgekrankheiten kosten nicht nur viel Geld, sie führen auch zu einer im Vergleich zu Normalgewichtigen geringeren Lebenserwartung der Betroffenen.
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Kaum Hintern, kaum Busen, Hauptsache Idealgewicht. Filmstars und Modells werden immer dünner. Mit diesen Vorbildern wird der Blick in den Spiegel schnell zum Albtraum. Die Jagd nach dem Idealgewicht um jeden Preis ist auch gesundheitlich riskant. Wer ein paar Kilogramm mehr zur Schau stellt, lebt oft gesünder.
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Vielen Erwachsenen und Kindern fällt es schwer ihr Gewicht im Normalbereich zu halten. Besonders nach Gewichtsreduktionsdiäten nehmen die meisten schnell wieder zu und bringen danach häufig sogar mehr Pfunde auf die Waage als vorher.
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Juckreiz und trockene oder entzündete Hautstellen sind bei Adipösen keine Seltenheit. Unter den Fettfalten finden nicht nur Bakterien optimale Lebensbedingungen. Wer den Hautleiden den Kampf ansagen will, muss sich bewegen und Gewicht reduzieren.
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Manche Menschen können einfach nicht mit dem Essen aufhören, obwohl sie eigentlich schon satt sind. Warum das so ist? Dieser Frage sind Wissenschaftler eines der größten Forschungszentren in den USA nachgegangen.
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Menschen mit ungesundem Lebensstil haben ein mehr als doppelt so hohes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden als Menschen, die nicht rauchen, nur wenig Alkohol trinken, sich regelmäßig bewegen und vitaminreich ernähren. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft hin.
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Die vom BMG vorgelegten Jahresergebnisse der Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2011 zeigen erneut, dass die Krankenkassen ihre Ausgaben für Vorsorge- und Rehabilitati-onsleistungen einsparen. Die Ausgaben sind gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent gesunken.
Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Privatkliniken (BDPK), Thomas Bublitz, erklärt: „Die Ausgaben für medizinische Reha liegen immer noch auf dem Niveau von 1995. Das ist eine bedenkliche Fehlentwicklung, die die Gesundheit und Selbstbestimmung der Versicherten gefährdet. Deshalb muss der Zugang zu Reha-Leistungen dringend verbessert werden.“
Unser Patientenmagazin erscheint viermal im Jahr mit einer Auflage von zur Zeit 69.000 Stück.
Fast 45.000 Exemplare werden deutschlandweit von rehaverordnungsberechtigten Ärzten in den Wartebereichen ausgelegt. In der aktuellen Ausgabe 3 2011 zum Thema "Orthopädie" erfahren Sie, welche Hilfe Sie von modernen Heilverfahren erwarten dürfen und wie die Rehabilitaiton Sie durch Hilfe zur Selbsthilfe wieder in Schwung bringt.
Die Ausgabe 1 2012 unserer Patientenzeitschrift Mein Gesundes Magazin wird in Kürze als Sonderausgabe erscheinen und zum Thema "Der Weg zur Rehabilitation-Tipps und Tricks für das Rehaantragsverfahren" informieren.
Erfahren Sie mehr über den Ablauf des Rehaantragsverfahrens und lassen Sie sich durch unseren kleinen Leitfaden bei diesem oft schwierigen Behördengang unterstützen.
Die Ausgabe 2 2012 wird sich dann mit dem Thema "Neurologie" beschäftigen.
Eine Zusammenfassung und Bilanz zum 8. REHA-TAG 2011 finden Sie unter
www.bdpk.de/privatkliniken.php/cat/60
Weitere aktuelle Informationen über die Planungen für den REHA-TAG 2012 gibt es im Internet unter www.rehatag.de
