Die Fachzeitschrift f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus informiert in ihrer März-Ausgabe über das Wunsch- und Wahlrecht nach § 8 SGB IX. Dabei kommen der Arbeitskreis Gesundheit e.V., eine durch den Geschäftsführer des Arbeitskreises Ingo Dörr beratene Patientin, Krankenkassen und ein Klinikvertreter zu Wort. Krankenkassen sind bei der Zuweisung einer Rehaklinik verpflichtet, den Wunsch des Patienten, der Patientin zu berücksichtigen. Ist in einem ersten Prüfungsschritt die Wunschklinik für die konkrete Patientin, den konkreten Patienten medizinisch besser geeignet, muss die Krankenkasse den Wunsch berücksichtigen und die Klinik zuweisen. Bei gleicher medizinischer Eignung muss in einem zweiten Schritt geprüft werden, ob persönliche Lebensumstände, wie z.B. die Entfernung der Klinik zu Familienangehörigen oder religiöse Gründe, die Wunschklinik zur besser geeigneten Klinik machen. Oft werden bei Entscheidungen gegen die Wunschklinik nicht alle angeführten Gesichtspunkte ausreichend berücksichtigt, so dass es dann zu Ablehnungen und Fehlentscheidungen durch die Krankenkassen kommt. Dann kann die Patientin, der Patient Widerspruch einlegen. "Das lohnt sich in fast allen Fällen", sagt der Geschäftsführer des Arbeitskreis Gesundheit e.V. und in vielen Fällen können Patientinnen und Patienten ihre Reha in der Wunschklinik antreten.

Der Arbeitskreis Gesundheit e.V. berät Sie gerne bei Fragen zum Wunsch- und Wahlrecht oder einem möglichen Widerspruch bei Ablehnung Ihrer Wunschklinik!

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